Bund fördert Radschnellweg Hamburg-Lüneburg mit 9 Millionen Euro

Teilabschnitt in Wilhelmsburg gefördert. Radschnellwege sollen Fahrradfahren in und um Hamburg attraktiver machen
21. April 2022
Cyclist

Auf insgesamt 300 Kilometern sollen künftig neun Radschnellwege in und um Hamburg Fahrradfahren für Pendler*innen attraktiver machen und so die Mobilitätswende vorantreiben. Nun fördert das Bundesverkehrsministerium den Bau eines Teilabschnitts auf dem Radschnellweg von Hamburg nach Lüneburg mit 8,6 Millionen Euro.

Teilabschnitt in Wilhelmsburg gefördert

„Die Bundesförderung hilft uns, einen der komplexesten Teilabschnitte mit insgesamt fünf Brücken in einem hochwertigen Standard fertigzustellen“, erklärt Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks. Konkret handele es sich um eine 1,9 Kilometer lange Strecke auf der Elbinsel Wilhelmsburg, die die neuen IBA-Quartiere Wilhelmsburger Rathausviertel und Elbinselquartier erschließen soll. Der Baubeginn sei noch für 2022 geplant. Fertiggestellt werden soll der Streckenabschnitt im Jahr 2026. 

Radschnellwege für die Mobilitätswende

Zukünftig soll das Radschnellnetz Hamburg mit Bad Bramstedt, Ahrensburg, Geesthacht, Lüneburg, Stade, Elmshorn und Tostedt verbinden. Die neuen Radwege sollen besonders breit gebaut werden und durch eine bauliche Trennung vom restlichen Verkehr weitesgehend ohne Kreuzungen und Ampeln auskommen. Radfahrende unterschiedlicher Geschwindigkeit könnten so schneller und komfortabler als bisher mittellange Strecken bewältigen.

Auf dem Radschnellweg Hamburg-Lüneburg sei beispielsweise von Hamburg-Harburg bis zur HafenCity lediglich eine einzige Ampelschaltung auf einer Strecke von 8,2 Kilometern geplant, so Tjarks. „Dadurch wird dieser Weg auch mit dem Fahrrad in 20 bis 25 Minuten zu fahren sein und so für viele Pendler*innen zu einer attraktiven Alternative.“
tn/sb

Planned cycling network
© Metropolregion Hamburg
Geplantes Radschnellnetz in der Metropolregion