Wie die Hamburger Industrie zu Corona-Tests und Impfungen steht

Blitzumfrage: Positive Grundhaltung gegenüber betrieblichen Tests und Impfungen für Mitarbeiter*innen. Bisher kaum Ausbrüche in der Industrie
12. März 2021
HafenCity

42 Prozent der Hamburger Unternehmen in der Metall- und Elektroindustrie wollen ihren Mitarbeiter*innen künftig freiwillig Corona-Tests anbieten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des norddeutschen Verbands der Metall- und Elektroindustrie e. V. (Nordmetall) und des Wirtschaftsverbands AGV Nord, für die Anfang März 13 Betriebe mit insgesamt rund 28.000 Beschäftigten befragt wurden. Weitere 33 Prozent der Industrieunternehmen zögen demnach die Tests für Mitarbeiter*innen zumindest in Erwägung. Eine ablehnende Haltung habe jeder vierte Betrieb. Zur Zeit bieten laut Umfrage 15 Prozent der Unternehmen ihren Beschäftigten Corona-Tests an.

Betriebliche Corona-Impfungen als Sicherheitsmaßnahme denkbar

„Die Metall- und Elektroindustrie nimmt die Verantwortung für den Gesunderhalt ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz sehr ernst“, sagt der Hamburger Nordmetall-Vizepräsident Thomas Piehler. Laut des Vorsitzenden des AGV Nord, Julian Bonato, habe es bisher kaum Virusausbrüche in der Hamburger Metall- und Elektroindustrie gegeben. Trotzdem sei pandemiebedigt weiterhin Vorsicht geboten: „Wir wollen und werden uns weiter engagieren, um wenigstens unseren Mitarbeitern und ihren Familien mehr Sicherheit vor dem Virus geben zu können.“

Zu den Sicherheitsmaßnahmen könnten künftig etwa betriebliche Corona-Impfungen zählen. Der Umfrage zufolge würden 54 Prozent der Betriebe ihren Mitarbeiter*innen aus eigenem Antrieb Corona-Impfungen anbieten, sobald diese gut verfügbar sind. 
tn/sb/kk

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