So treibt Otto die Plattform-Strategie weiter voran

BaFin gibt grünes Licht für Payment-Gesellschaft der Otto GmbH & Co KG. Zahlungsabwicklung ab 2023 aus einer Hand
21. Juli 2022
OTTO headquarters

Die Plattform-Strategie der Otto GmbH & Co KG mit Sitz in Hamburg nimmt weiter Form an: Das Bundesamt für Finanzaufsicht (BaFin) hat der im Herbst 2020 gegründeten Gesellschaft Otto Payments die Lizenz erteilt. Künftig soll so die Zahlungsabwicklung aus einer Hand angeboten werden. Bis Ende 2023 sollen alle elf Millionen Kundenkonten auf das neue System umgestellt werden.

Otto Payments: Meilenstein auf dem Weg zur Plattform

„Der Aufbau unseres eigenen Payment-Dienstleisters war ein Meilenstein auf dem Weg zur Plattform", erklärt Katy Roewer, Beiratsvorsitzende Otto Payments und Bereichsvorstand Service & HR Otto. Als sogenannte „Connected Company“ hat es sich das E-Commerce-Unternehmen zur Aufgabe gemacht, den Stationär- und Online-Handel miteinander zu verschmelzen. Bislang sei die technische Einbindung der unterschiedlichen Payment-Dienstleistungen teilweise von Otto selbst, aber auch auch von externen Dienstleistern übernommen worden. Nun wird die Transformation zur Plattform durch den Aufbau eines Bezahlungssystem aus einer Hand vorangebracht. Dazu gründete Otto 2020 die PEG Payment Entwicklungsgesellschaft mbH. Über 4.000 Markplatzpartner sind laut Unternehmen bereits auf otto.de angebunden.

Ab 2023 soll der gesamte Umsatz von Otto und dem Markplatz komplett über die eigene Payment-Gesellschaft abgewickelt werden. Mittelfristig wolle Otto Payments auch als Dienstleister für weitere Otto-Group-Unternehmen tätig sein.
sh/sb