Science City: New-Work-Campus für Hamburg-Bahrenfeld

Makerspaces & Co. – Neue FischerAppelt-Zentrale soll zum Leuchtturmprojekt für den Hamburger Westen werden. Die Pläne
05. Juli 2021
Visualisierung New-Work-Campus Bahrenfeld

New Work trifft auf ehemaliges Industriegebiet: Am Rande der Science City Bahrenfeld entsteht ein New-Work-Campus, der als Innovationshub neue Akzente setzen soll. Auf dem rund 11.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Gasstraße wird ab 2023 ein neuer Standort für Kommunikation und Gewerbe sowie innovative Formen der Arbeit gebaut. Zu den Hauptnutzern werden die FischerAppelt-Gruppe und das Technik-Unternehmen Weinmann Emergency gehören. Das Immobilienprojekt wird von der Hamburger Wirtschaftsförderung begleitet, und soll voraussichtlich 2025 bezugsfertig sein.

Baustein auf dem Weg zur Science City Bahrenfeld

„Trotz Corona ist die Wirtschaft in Hamburg auf Wachstumskurs. Viele namhafte Unternehmen expandieren oder siedeln sich an. Der New-Work-Campus ist ein Leuchtturmprojekt in dieser Entwicklung“, so Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann. Einmal mehr zeige sich, dass es eine gute Entscheidung war, Hamburgs Gewerbeflächen auf die Hamburg Invest zu übertragen. So hätten Unternehmen bei der Standortsuche einen zentralen städtischen Ansprechpartner.

Visualisation of New Work Campus
© Simulation: FischerAppelt
FischerAppelt setzt auf offene Spaces

„Das Grundstück an der Gasstraße ist eine der attraktivsten städtischen Gewerbeflächen, die von Hamburg Invest in Altona vermarktet wurden", ergänzt Hamburg-Invest-Geschäftsführer Dr. Rolf Strittmatter. 

Die Nutzung als New-Work-Campus durch die FischerAppelt-Gruppe und Weinmann Emergency sowie stadtteilnahes Gewerbe sei ein positives Signal für den Wirtschaftsstandort: „Das Projekt ist ein wichtiger Baustein bei der Entwicklung Bahrenfelds zur Science City“, so Strittmatter weiter. Darüber hinaus sollen an dieser Stelle Büroflächen für neue Unternehmensansiedlungen entstehen.

 

Büros für hybrides Arbeiten und Kreativwerkstätten 

Dabei soll insbesondere die neue Zentrale von fischerAppelt zum Taktgeber für die weiteren Arbeitswelten auf dem Grundstück zwischen Bahntrasse und der Gasstraße werden – unter anderem mit sogenannten Makerspaces, also Kreativwerkstätten. Zudem seien Büros für zukünftige hybride Arbeitsmodelle geplant. Die Zukunft der Arbeit, so Agentur-Gründer und CEO Bernhard Fischer-Appelt, biete Möglichkeitsräume an, in denen Veränderbarkeit und Unfertigkeit zum Kernelement werden. Die Architektur in Form eines kreativen Nestes eröffnet unzählige Möglichkeiten”, beschreibt Fischer-Appelt das Konzept.

FischerAppelt zieht mit rund 700 Mitarbeiter*innen ein

Träger des Gesamtprojekts sind die beiden Immobilienentwickler Hamburg Team und Harmonia Immobilien, die auf zwei benachbarten Grundstücken mit Carsten Roth Architekten autarke und zugleich städtebaulich verschmolzene Gebäude realisieren wollen. Zu den ersten Mietern sollen 2025 die FischerAppelt-Gruppe, mit 700 Mitarbeiter*innen, und Weinmann Emergency gehören.
sb/kk