„Destinature Dorf“ gewinnt Deutschen Tourismuspreis

Nachhaltiges Glamping-Konzept überzeugt Jury und Publikum. Auch dritter Platz geht in die Metropolregion Hamburg
15. Dezember 2021
Destinature village

Das Urlaubscamp „Destinature Dorf“ im zur Metropolregion Hamburg gehörenden Ort Hitzacker hat den Deutschen Tourismuspreis gewonnen. Auch der „ADAC-Publikumspreis“ des vom Deutschen Tourismusverband (DTV) veranstalteten Wettbewerb ging mit rund 40 Prozent der Publikumsstimmen an das Projekt. Das Destinature Dorf bietet unter dem Motto „Die Natur zum Hotel machen“ nachhaltiges Glamping in der Natur in Hütten oder Zeltbetten an und soll rückstandslos zurückgebaut werden können.

Tourismuspreis-Jury: Destinature Dorf trifft Zeitgeist

„Das Destinature Dorf der WERKHAUS Design und Produktion GmbH zeigt, wie sich Glamping und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt, vom Bau bis zum laufenden Betrieb, verbinden lassen“, begründete DTV-Geschäftsführer und Jurymitglied Norbert Kunz im Rahmen der digitalen Preisverleihung am 7. Dezember die Entscheidung. Das Projekt treffe den Zeitgeist und sei exzellent umgesetzt, so Kunz weiter.

Destinature Dorf setzt auf Nachhaltigkeit

Das Destinature Dorf wurde von den Werkhaus-Gründer*innen Eva und Holger Danneberg 2019 am Rande des Biosphärenreservats Niedersächsische Elbtalaue östlich von Hamburg eröffnet. Die Steckbauweise des in unmittelbarer Nähe zur Elbe gelegenen Camps folgt dem Cradle-to-Cradle-Prinzip und setzt auf umweltfreundliche Baumaterialien. Neben Übernachtungsmöglichkeiten umfasst das Angebot des Destinature-Dorfs ein Bio-Bistro und eine Outdoor-Sauna. Das Projekt setzte sich im Rahmen des Tourismuspreises unter insgesamt 72 eingereichten Bewerbungen durch.

Zwei Projekte aus der Metropolregion Hamburg ausgezeichnet

Mit dem seit 2005 verliehenen Deutschen Tourismuspreis zeichnet der DTV nach eigenen Angaben Projekte aus, die „frischen Wind in den Deutschlandtourismus bringen“. Die Jury des Preises setzt sich aus Tourismusexperten und Medienvertretern zusammen. Die Preisträger*innen werden nach den Kriterien Innovationsgrad, Qualität & Kundenorientierung, Wirtschaftlichkeit sowie Nachhaltigkeit ausgewählt. Auch der dritte Platz ging in diesem Jahr in die Metropolregion Hamburg: Als Solidaritätsaktion für die Hamburger Gastronomie im Corona-Lockdown konnte das „Kehrwieder Paket“ von Fabio Haebel, Tim Mälzer und der Hamburg Tourismus GmbH die Jury überzeugen.
tn/kk